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Altgras ist ein Rückzugs- und Lebensraum für viele Insekten, die in Stängeln und anderen Pflanzenteilen überwintern. Ein Teil einer Blumenwiese soll deshalb als Saum über den Winter stehen gelassen werden. Wenn der Saum von Jahr zu Jahr an einem anderen Ort stehen gelassen wird, dann besteht auch in ganz extensiv bewirtschafteten Anlagen und Gärten keine Gefahr des Zuwachsens.
www.birdlife.ch
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Artenreichtum oder Biodiversität ist das Salz des Lebens, die Inspiration für Künstlerinnen und Maler, der weisse Fleck auf der Landkarte für Forscherinnen und Entdecker, ein Fundus an Farben, Formen und Düften für Geniesserinnen und Sinnesmenschen. Eine hohe Artenvielfalt zu ermöglichen, ist das Ziel der naturnahen Gestaltung. Sie kann auf Balkonen mit kleinstem Raum bis zur Umgebung von Mehrfamilienhäusern und grosszügigen Gartenanlagen verwirklicht werden. Die naturnahe Gestaltung von Sieldungsräumen ist ein wichtiger Beitrag an den ökologischen Ausgleich in intensiv genutzten Gebieten. Aber auch durch das Konsumverhalten können bedrohte Sorten (z.B. Pro SpeczieRara Gemüse) oder bedrohte Lebensräume (Süssmost trinken! statt künstliche Süssgetränke) unterstützt werden.
www.biodiversity.ch
www.biodiversitaet.ch
www.birdlife.ch
www.prospecierara.ch
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Asthaufen finden in und neben Hecken, an Hausmauern und an sonnigen Orten Platz. In Asthaufen leben Blindschleichen, überwintern Igel und pflanzen sich Insekten fort. Vom Oktober bis April soll man die Asthaufen ruhen lassen, damit überwinternde Tiere nicht gestört, verletzt oder getötet werden.
www.birdlife.ch
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Bäume produzieren Sauerstoff, filtern Schadstoffe aus der Luft, spenden Schatten, sind Lebensraum für Vögel und Insekten. Durch die Verdunstung von Wasser gleichen sie das Stadtklima aus. Charakterbäume wie alte Eichen mit einer gefurchten Rinde oder Kopfweiden mit Narben und Rissen sind äusserst wertvoll und ein Lebensraum für unzählige Insekten und Tiere. Bäume müssen zum Standort und seinen Wachstumsbedingungen passen, deshalb ist bei Neupflanzungen ein kluge Wahl zu treffen. Auch bei Bäumen ist darauf zu achten, dass einheimische Arten (und keine gezüchteten Sorten) gewählt werden.
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Biologisch Gärtnern ist das A und O eines Gemüse-, Kräuter- oder Blumengartens in einer naturnahen Anlage. Im Einklang mit der Natur, im Rhythmus von Werden und Vergehen lässt sich das Leben erfahren und beobachten. Gesundes Gemüse, ein farbiger Blumenstrauss oder die Würze der Kräuter sind der Lohn für den sorgsamen Umgang mit Boden, Pflanzen und Tieren. Mischkulturen sind ideal, um Farbe, Abwechslung, robuste Pflanzen und eine vielfältige Gemüse- und Kräuterküche zu kreieren.
www.bioterra.ch
www.biogarten.ch
www.biossuisse.ch
www.fibl.ch
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Biologisches Saatgut steht am Anfang des biologischen Gartenbaus. Eine Vielfalt an robusten, ertragreichen oder auch ausgefallenen Pflanzen und Sorten aus alten und neuen Zeiten, aus unserem Kulturgut oder von nahen und fernen Ländern finden sich in den Sortenlisten spezialisierter Samengärtnereien. Für alle Ansprüche, für den ambitionierten Biogärtner, die sensible Kräuterhexe und die verträumte Blumenfreundin finden sich die richtigen Samen. Für EinsteigerInnen gibt es gleich noch viele Anbautipps für gutes Gelingen.
www.zollinger-samen.ch
www.biosem.ch
www.sativa-rheinau.ch
www.wildstauden.ch |
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Birnengitterrost ist ein Pilz, welcher für seine Entwicklung zwei Pflanzen braucht: Von März bis Mai wächst er auf seinem Hauptwirt, dem Zierwacholder (Juniperius). Zu erkennen ist der Pilz zuerst an unscheinbaren, dunkelbraunen Wärzchen auf den Ästen des Strauches. Im April/Mai (bei feuchter Witterung) verwandeln sich diese in rostrote bis orange Zäpfchen, gefüllt mit Pilzsporen. Die Sporen werden mit dem Wind bis zu 500 Meter weit getragen , und setzen sich auf die Blätter des Nebenwirts, des Birnbaums, und keimen. Ein starker Befall verformt auch die Früchte und schwächt den Baum. Nach dem Blattfall im Herbst ist der Birnbaum wieder frei vom Krankheitserreger. Das Laub kann bedenkenlos liegen gelassen oder kompostiert werden. Eine neue Infektion geschieht erst wieder im nächsten Frühjahr über einen befallenen Wacholder. Die einzig sinnvolle Bekämpfungsmethode ist, die Wacholder zu entfernen und mit resistenten Sorten oder anderen einheimischen Sträuchern zu ersetzen.
www.acw.admin.ch |
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Blindschleichen sind keine Schlangen, sondern Eidechsen, welche ihre Beine zurückgebildet haben. Im Garten sind sie nützliche Tiere, vertilgen sie doch eine Unmenge an kleinen Nacktschnecken. Katzen gehören im Siedlungsraum zu den Hauptfeinden der Blindschleiche. Deshalb muss ein Garten für Blindschleichen neben sonnenexponierten Stellen viele Unterschlüpfe anbieten: Asthaufen, Kompost, Steinhaufen, Heckensäume und Altgrasstreifen.
www.karch.ch |
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Blumenerde sollte möglichst torffrei sein! Leider enthalten die meisten Blumenerden im Handel immer noch 40-70% Torf! Dabei zerstört der Torfabbau Moore in den nordischen Landschaften Europas, Amerikas und Asiens. Durch den Torfabbau wird zudem der Treibhauseffekt verstärkt, weil bei der Entwässerung zur Vorbereitung des Torfabbaus grosse Mengen von CO2 freigesetzt werden. Es gibt ein Sortiment an torffreier Blumenerde und sogar an torffreien Anzuchterden, Z.B. die Linie Coop oecoplan. Aber auch im Biogartenbau sind die wenigsten Erden torffrei. Die Hilfsstoffliste des FIBL gibt Auskunft über den Torfgehalt der Erden, welche im Biogartenbau zugelassen sind.
www.ricoter.ch
www.bellflor.ch
www.fibl.ch |
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Blumenwiesen gehören zu den attraktivsten Teilen einer natur- und vogelfreundlichen Anlage. Damit sie nach der Ansaat blumenreich bleiben, sollten sie auf möglichst nährstoffarmen, mageren Boden angelegt werden. Besonders gut gedeihen sie auf sonnigen, trockenen Standorten. Aber auch an feuchten oder schattigen Lagen wächst eine spezielle Pflanzengemeinschaft. Die meisten Wiesen müssen nur 1-2 mal pro Jahr gemäht werden. Bereiche, welche zum Spielen oder als Wege genutzt werden, können häufiger gemäht werden. Blumenreiche Rasenmischungen bieten eine schöne Alternative zum englischen Rasen. Blumenwiesen werden nicht gedüngt.
www.wildblumen.ch |
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Der Boden ist sind vielen Belastungen ausgesetzt. Die Gartenböden bilden dabei keine Ausnahme. Speziell in älteren Siedlungen sind sie häufig überdüngt und mit Schadstoffen belastet. Da Schwermetalle im Boden nicht abgebaut werden, findet im Lauf der Zeit eine Anreicherung statt. Diese Schadstoffbelastungen gefährden die Fruchtbarkeit der Gartenböden, die Artenvielfalt und die natürlichen Kreisläufe in unseren Gärten. Untersuchungen von Gartenböden in Olten, durchgeführt durch das Amt für Umwelt und die Umweltfachstelle Olten, haben gezeigt, dass bei 6 % der Böden die Schadstoffgehalte unter dem Richtwert, bei 48% zwischen dem Richt- und Prüfwert, bei 41% der Prüfwert und bei den restlichen 5 % der Sanierungswert überschritten wird. Die möglichen Ursachen der Schadstoffbelastungen der Gartenböden sind vielfältig. Die Schadstoff-Einträge erfolgen während langer Zeit und sie liegen oft Jahrzehnte zurück. Darum lässt sich auch ein deutlicher Zusammenhang herstellen zwischen dem Alter eines Gartens und der Schadstoffbelastung des Bodens. Asche wurde und wird auch heute in Gärten als Dünger eingesetzt und dem Kompost beigemischt. Aschen von Rest- und Altholz weisen extrem Schadstoffgehalte auf, und selbst Aschen von naturbelassenem Holz sind nicht unproblematisch. Asche ist ein Abfall, der mit dem Hauskehricht via KVA entsorgt werden soll. Auf Handelsdüngern sollte verzichtet werden, da diese oft Schadstoffe enthalten. Das Merkblatt „Verhalten bei schadstoffbelasteten Gartenböden" vom Amt für Umwelt gibt erste Antworten zur der Nutzung von bereits mit Schadstoffen belasteten Böden. Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei der Fachstelle Bodenschutz.
www.afuso.ch |
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Bodendecker müssen nicht exotisch sein. Sie können für Menschen und Tiere attraktiv sein. Einheimische Pflanzen, wie Habichtskraut, Walderdbeere, Veilchen, kriechender Günsel oder Bärlauch bedecken schnell offenen Boden.
www.biogarten.ch
www.wildstauden.ch
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Dachbegrünung eignet sich für Flachdächer und leicht geneigte Pult- und Giebeldächer. Die grossen Dachflächen in Städten bieten ein grosses Potenzial an Lebensräumen, falls sie mit abwechslungsreichen, in verschieden dicken Schichten aufgetragenen mageren Böden bedeckt und mit trockenheitsresistenten Samenmischungen angesät werden. Fachgerecht begrünte Flachdächer halten länger als unbegrünte Dächer. Eine gute Dachbegrünung muss frühzeitig in die Planung einfliessen.
www.sfg-gruen.ch
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Durchlässig sollte ein Garten sein! Kleine Hindernisse wie Stellriemen, Treppenstufen oder der Zaun zum Nachbarn, der bis zum Boden reicht, sind für Kleintiere wie Igel, Erdkröten und Frösche oft unüberwindbar. Betrachten Sie Ihren Garten einmal aus der Froschperspektive! Und machen Sie ihn danach durchlässig. Sie erweitern damit den Lebensraum unserer Gartenmitbewohnern.
www.bauen-tiere.ch
www.wildtier.ch
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Efeu blüht spät im Jahr und tragt im Winter Früchte. Efeu ist deshalb eine wichtige Bienenweide und ein wertvoller Nahrungslieferant für Vögel wie Amseln, Drosseln, Zaunkönige und Ringeltauben. Efeu hat ein dichtes Blattwerk und bietet deshalb einen idealen Nistplatz und Schlafplatz für Vögel. Efeu ist kein Schmarotzer, wie viele irrtümlich glauben. Efeu hat selbst Wurzeln und ernährt sich selbst. Efeu benötigt jedoch den Baum als Klettergerüst und kann als ganz altes Prachtsexemplar mit den Blättern des Baumes um das Sonnenlicht wetteifern und das Dickenwachstum seines Helfers behindern. Dann kann der Baum Schaden nehmen. |
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Einheimische Pflanzen sind an unser Klima angepasst und verfügen über eine hohe Widerstandskraft. Zusammen mit unseren Insekten, Vögeln und anderen Tieren haben sie sich über Jahrtausende entwickelt. Sie passen zusammen wie Puzzleteile. Sie bieten unserer Fauna Nahrung und Lebensraum. Beispiele zeigen das: Die Natternkopf-Mauerbiene verfüttert ihren Larven ausschliesslich Pollen des Natternkopfs. Oder: 62 Vogelarten fressen die Beeren des Schwarzen Holunders, nur drei diejenigen des Kirschlorbeers.
www.wildpflanzen.ch
www.wildstauden.ch
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Als Exoten werden Pflanzen bezeichnet, welche aus anderen Klimagebieten stammen. Sie bieten unserer Fauna oft keine Nahrung. So produziert die überall bekannt Forsythie keinen Pollen. Wer einen naturnahen, lebendigen Garten will, der muss auf einheimische Pflanzen setzen. Aber: Wer eine bestimmte exotische Pflanze besonders liebt, muss darauf auch in natur- und vogelfreundlichen Anlagen nicht verzichten. Schmuckstücke und Liebhabereien haben auch in einem naturnahen Garten Platz. Wichtig ist, dass grundsätzlich einheimische Arten zum Zuge kommen und allenfalls einzelne Exoten als Zugabe vorhanden sind _ und nicht umgekehrt. Exoten, welche sich bei uns ohne gärtnerische Führsorge verbereiten können und Schäden anrichten, werden invasive Neophyten genannt.
www.cps-skew.ch
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Farben bestimmen unser Leben und auch das Aussehen unserer Gärten. Es braucht für farbige Gärten keine exotischen Blumen. Beobachten Sie, wie sich in einem naturfreundlichen Garten in einer Hecke oder Blumenwiese übers Jahr hinweg die unterschiedlichsten Farben entwickeln _ ganz im Gegensatz zu einem englischen Rasen, einer Thuja-Hecke oder einem Blumenbeet mit von Frühling bis Herbst gleichblühenden Arten. In einer vielfältigen Naturhecke blüht immer wieder ein Strauch, und im Herbst und Winter setzen die satten Töne der Beeren Akzente. |
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Fassadenbegrünungen schaden dem Bau nicht. Sofern der Verputz intakt ist, schützen Kletterpflanzen, die sich mit ihren Haftwurzeln abstützen, vor Hitze, Wind, und Feuchtigkeit. Bei einem defekten oder spröden Verputz muss sorgfältig vorgegangen werden. Hier kann man mit Pflanzen arbeiten, die eine Kletterhilfe in Form von Drähten brauchen. Im städtischen Raum mit wenig Platz sind gründe Fassaden Lebensraum für zahlreiche Tierarten und ein attraktiver Blickfang.
www.sfg-gruen.ch |
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Feuerbrand ist eine gefährliche, meldepflichtige Pflanzenkrankheit, die durch Bakterien verursacht wird. Feuerbrand befällt Kernobst (Apfel- (Malus), Birne- (Pyrus), Quittenbäume (Cydonia)) aber auch Zier- und Wildsträucher. Insbesondere Felsenmispel (Cotoneaster), Feuerdorn (Pyracantha), Scheinquitte (Chaenomeles) und Stranvaesia (Photinia) sind betroffen. Auf sie soll im Garten verzichtet werden. Von den Wildsträuchern werden Weissdorn (Crataegus), Mispel (Mespilus) sowie Vogel- und Mehlbeere befallen (Sorbus). Da die Wildsträucher aber ökologisch sehr wertvoll sind, hat man sich darauf geeinigt bei den Wildsträuchern den Verzicht 500 m um einen Hochstamm-Obstgarten zu empfehlen.www.feuerbrand.ch |
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Fledermäuse profitieren von einer naturnahen Umgebungsgestaltung: Rauhautfledermäuse bevorzugen vom Wind und Regen geschützte Scheiterbeigen an Hausfassaden oder unter Treppenaufgängen. Der Holzvorrat darf in einem Winter nicht vollständig abgetragen werden; die Tiere sollten sich immer in eine «Restbeige» zurückziehen können. Kommt beim Holzabtragen trotzdem eine Rauhautfledermaus zum Vorschein, kann man sie einfach zwischen die Scheiter dieser «Restbeige» legen und weiterschlafen lassen (immer nur mit Handschuhen anfassen, da sie beissen könnten). Für den Grossen Abendsegler und andere Fledermausarten können Federmauskästen an der Fassade montiert werden oder die Wandverschalung wird für Fledermäuse zugänglich gemacht. Jeder Hohlraum hinter Wandverschalungen kommt als Winterquartier in Frage, wenn er zwei Bedingungen erfüllt: er muss zugluftfrei sein und einen griffigen Zugang bieten. Im Normalfall sollte der Ein- und Ausflug mehr als 4 Meter über Boden sein. Mit wenig aufwendigen handwerklichen Massnahmen kann man Spalträume hinter Wandverschalungen optimal zugänglich machen. Man schafft eine griffig aufgerauhte Landefläche beim Einschlupfspalt und achtet auf einen griffigen Untergrund. Fledermäuse schätzen aber auch das Insektenangebot, das durch einen Garten mit einheimischen Pflanzen gefördert wird. Wer will kann sogar spezielle Fledermausblumen anbauen: Dies sind Blumen, welche in der Nacht blühen und stark duften um Insekten anzuziehen.
www.fledermausschutz.ch
www.fledermaus.ch
www.bauen-tiere.ch
www.wildstauden.ch
www.wildtier.ch
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Gesetzliche Bestimmungen zu beachten ist immer nützlich. Wichtig sind zum Beispiel die Abstandsvorschriften von Bäumen zu Nachbargrundstücken und Strassen, die gemäss Zivilgesetzbuch im Kanton Solothurn in städtischen Verhältnissen mindestens 2 m betragen müssen. Davon ausgenommen sind Spalierbäume. Bei Zuwiderhandlung kann innert 3 Jahren die Wegschaffung der Bäume verlangt werden. Für Terrainveränderungen muss ein Baugesuch eingereicht werden. Sie dürfen das gewachsene Terrain in der Ebene um 1.2 m und am Hang um 1.5 m nicht überragen. An Verkehrswegen gibt es Vorschriften zur freien Höhe verlangt. Grundsätzlich müssen Äste bei einer öffentlichen Strasse auf eine freie Höhe von 4.2 Meter und bei einem öffentlichen Trottoir auf eine freie Höhe von 2.5 Meter zurückgeschnitten werden.
www.birdlife.ch |
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Glas kommt bei Bauten immer mehr zum Zug _ und bildet eine grosse Gefahr für Vögel. Insbesondere grosse, spiegelnde Fenster oder ganze Glasfassaden sind Vogelkiller. Aber auch Glaswände bei Wintergärten oder Sitzplätzen können Vogelfallen sein. Vor allem Glaswände übers Eck fordern viele Opfer. Daher sollte man immer überlegen, ob es nicht Alternativen zum Glas gibt. Falls es wirklich keine Alternative gibt, darf das Glas weder spiegeln, noch einen Durchblick in die Natur ermöglichen. Grafische Muster eingestrahlt im Fenster, deren Linien nicht mehr als 12 cm Abstand haben, sind ein wirksames Mittel gegen Vogelopfer. Bei bereits bestehenden Fenstern helfen Vogelsilhouetten oder Streifen zum Aufkleben. Streifen und Silhouetten müssen grelle Farben haben und dürfen keinesfalls schwarz sein, da Schwarz bei schlechtem Wetter zu wenig sichtbar ist.
www.birdlife.ch
www.vogelwarte.ch |
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Grenzabstände betragen für Bäume zum Nachbarsgrundstück in unseren städtischen Verhältnissen 2 m. Ausgenommen sind Spalierbäume, sie dürfen näher gepflanzt werden. |
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Für alle, die nicht selbst kompostieren wollen, bietet Olten die Grünabfuhr an, denn Grüngut mit dem Hauskehricht zu entsorgen ist ökologisch und ökonomisch unsinnig. Mit einer Jahresvignette versehene Container werden in der Vegetationsperiode wöchentlich - ausserhalb alle zwei Wochen _ geleert, unabhängig davon, ob sie voll sind oder nicht. Aber auch gebündelte Äste können der Grüngutabfuhr mitgegeben werden. Oder - wenn das Schnittgut nicht der Grünabfuhr mitgegeben werden soll, so kann der Häckselservice des Werkhofes in Anspruch genommenwerden. Der Entsorgungsplan der Stadt Olten enthält alle Angaben zur Häufigkeit der Grünabfuhr und zu den Preisen von Grüngutbändeln, Grüngutvignetten und dem Häckselservice.
www.olten.ch Stichwort Entsorgungsplan
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Mit Hecken aus einheimischen Sträuchern lassen sich sicht- und windgeschützte Räume gliedern. Für Hecken stehen über 20 einheimische Straucharten zu Verfügung, so dass auf Standort, Platz - und Lichtverhältnisse und persönliche Vorlieben gut Rücksicht genommen werden kann. Über das ganze Jahr hinweg sind Naturhecken mit ihren Blättern, Stämmen, Blüten und Beeren Lebensraum unzähliger Tierarten. Dichte Dornensträucher bieten zudem Schutz vor allzu vielen Katzen. Hecken müssen regelmässig geschnitten werden, um ein dichtes Laubwerk zu erhalten. Eine Vogelschutzhecke kann aus einer Vielfalt von Arten zusammen gestellt werden; Beispiele sind: Berberitze, Kornelkirsche, Weissdorn, Pfaffenhütchen, Wildobstarten, Schwarzdorn, Kreuzdorn, Wildrosen, Holunder und Speierling bestehen. Als Schnitthecken und somit auch als Garteneinfriedungen können Buchs, Hagebuche, Liguster, Weissdorn, Schwarzdorn, Eibe, Stechpalme sowie Stachelbeere gezogen werden. Einige davon können jede beliebige Form geschnitten werden.
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Holzbeigen sind ein weiteres sehr gutes Gestaltungselement, das Mauern ersetzten kann. Eine Holzbeige ist billig und braucht keine Bewilligung. Das Holz wird über viele Jahre hinweg zwar natürlicherweise abgebaut _ das heisst aber nur, dass unzählige Organismen davon und darin leben. Bachstelzen brüten gerne in Holzbeigen, Fledermäuse finden Unterschlupf.
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Igel leben gerne in Gärten. Ein einzelner Garten reicht aber einem Igel nicht aus. Eine Studie aus der Schweiz hat gezeigt, dass sie einen Aktionsraum von rund 20 ha aufweisen. In einer Nacht legen Igel ohne weiteres eine Distanz von 2 km zurück. Auf der Suche nach Nahrung treffen sie viele Gefahren an: Strassen, Schwimmbecken, unüberwindbare Hindernisse, Luftschächte.... Ein igelfreundlicher Gärtner vermeidet nicht nur Gifte und Schneckenkörner, sondern bietet dem Igel Unterschlüpfe (Ast- und Laubhaufen) an, verzichtet auf Schneidewerkzeuge wie Sensen und Kreiselmäher und achtet auf die Durchlässigkeit seines Gartens. Vermörtelte und verputzte Mauern und Mäuerchen sind Igel-Hindernisse. Man sollte sie mit Durchlässen versehen, sonst werden sie für Igel zu Gefängnismauern. Lattenzäune sind im allgemeinen igelfreundlich, sofern die Latten nicht zu dicht stehen und nicht ganz bis auf den Grund reichen. Vorsicht ist beim Drahtzaun geboten: Der Draht sollte nicht bis zum Boden reichen. Zu beachten ist auch, dass sich Igel in grossmaschigen Drahtzäunen verfangen und daran sterben können.
www.pro-igel.ch
www.bauen-tiere.ch
www.wildtier.ch |
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Invasive Neophyten sind exotische Pflanzen, welche nach der Entdeckung Amerikas nach Europa eingeführt worden sind und sich bei uns unkontrolliert ausbreiten. Sie können in verschiedenster Hinsicht Probleme machen: Sie sind gesundheitsgefährdend (wie z.B. der Riesenbärenklau oder die Aufrechte Ambrosie), sie verdrängen einheimische Arten (z.B. die Falsche Akazie/Robinie, Drüsige Springkraut oder die kanadische Goldrute) oder sie führen zusätzlich zu instabilen Borden und Hängen (z.B. der Japanische Staudenknöterich). Auskunft zu Pflanzen, welche generell vermieden werden sollen, gibt die Webpage der Schweizerischen Kommission für die Erhaltung von Wildpflanzen SKEW.
www.cps-skew.ch
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Kies ist ein wunderbares Gestaltungselement in naturnahen Gärten und Anlagen und ideal für Kinderspiele und Entdeckungsreisen. Besonnte Kiesplätze, die wenig bewachsen sind, sind für Insekten interessant und wertvoll. An den Rändern von Kiesplätzen und -wegen können sich interessante, trockenheitsliebende Pflanzen entwickeln, wie z.B. das Zimbelkraut oder der Erdrauch. |
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Kletterpflanzen bieten Lebensraum auf wenig Platz. Zaunrübe, Alpenrebe und Hopfen sind einige einheimische Arten, dies sich für die Begrünung von Fassaden und Pergola eignen. Immergrüne Pflanzen werden vor allem von Vögeln geschätzt, die den Schutz des dichten Laubwerk nutzen, um ihre Brut aufzuziehen - oder um sicher zu schlafen. |
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Kompost hilft uns dreifach: Hier lassen sich alle organischen Abfälle entsorgen, ohne dass sie in die Kehrichtverwertung wandern. Im Kompost leben unzählige Kleintiere, aber auch Blindschleichen oder Rosenkäferlarven. Und zudem liefert uns der Kompost gratis sehr guten Dünger. Aber: Kompost kann immer nur so gut sein, wie sein Ausgangsmaterial. Problematische Stoffe wie Asche, Grünmaterial aus Strassennähe und zusammengewischtes Laub sind Schadstoffquellen und sollen nicht kompostiert werden. Auch Kompost muss richtig dosiert eingesetzt werden. Mit zu hohen Kompostgaben findet eine Überdüngung der Böden statt. Das Merkblatt „Düngung von Gartenböden" vom Amt für Umwelt des Kanton Solothurns hilft bei der angepassten Dosierung von Kompost.
www.kompost.ch
www.kompostberatung.ch
www.afuso.ch |
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Katzen sind schöne Tiere, doch erreichen Sie in vielen Quartieren heute immense Dichten. Wichtig ist deshalb, dass gefährdetet Tiere möglichst sichere Unterschlüpfe und Nistplätze finden: Dornsträucher, bis am Boden geschlossene Hecken für Vögel oder dichte Vegetation in unmittelbarer Nähe zu offenen Flächen für Eidechsen. Nisthilfen müssen wir stets so anbringen, dass Katzen sie nicht erreichen können.
www.birdlife.ch |
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Kopfweiden sind in der Kulturlandschaft entlang von Gräben und Wegen zu finden. Für den Siedlungsraum haben sie den Vorteil, dass sie ohne Schaden immer wieder stark zurückgeschnitten werden können. Dabei bilden sie den charakteristischen „Kopf", aus dem sie wieder ausschlagen. Damit können wir selber bestimmen wie gross die Kopfweide werden darf. Kopfweiden lassen sich neu pflanzen, indem man einen 3-10 cm dicken Trieb einer Kopfweide aus der Umgebung einfach in den Boden steckt, wässert und wartet bis dieser Steckling Wurzeln schlägt. Damit die Weide einen Kopf bildet, muss sie in den ersten Jahren richtig gepflegt werden.
www.birdlife.ch
www.umwelt-olten.ch
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Licht soll nur leuchten, wenn es gebraucht wird. Unnötiges Licht in der Nacht zieht unzählige Insekten an, welche dann zu Grunde gehen. Falsch platziertes Licht strahlt in den Nachthimmel ab und beeinträchtigt die Sicht auf das Sternenmeer. Licht soll deshalb nur leuchten, wenn es gebraucht wird. Auch muss bei der Wahl des Leuchtkörpers und bei der Installation darauf geachtet werden, dass der Lichtstrahl auf den Boden fällt und -auch nicht seitlich - in den Himmel.
www.darksky.ch
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Mauersegler sind die Gaukler der Lüfte, die uns vom Mai bis Juli besuchen, um hier ihre Brut aufzuziehen. Für die Mauersegler kann viel getan werden, indem ihnen neue Nistmöglichkeiten angeboten oder bei Hausrenovationen bestehende in die Bauarbeiten integriert werden. Es lassen sich Lösungen finden, die sowohl ästhetisch, energetisch wie auch naturschützerisch überzeugen.
www.bauen-tiere.ch
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Mit einem Naturgartenschild zeichnet die Stadt Olten Gärten aus, die mindestens die Hälfte der folgenden Kriterien erfüllen.
• Es gibt mindestens 5 einheimische Strauch- oder Baumarten,
• Es gibt eine geschlossene Hecke mit Krautsaum
• Es hat Hochstammobstbäume
• Wenn ein Gemüsegarten vorhanden ist, so wird dieser biologisch bewirtschaftet.
• Wildstauden werden über den Winter stehen lassen gelassen
• Der Rasen wird nicht gedüngt und ohne Herbizide gepflegt, er weist deshalb einen hohen Krautanteil auf.
• Die Wege und Plätze sind nicht befestigt.
• Es gibt eine Natursteinmauer, welche mit Erde und Sand eingeschlämmt ist
• Äste werden zu einem Asthaufen aufgeschichtet
• Es gibt einen Komposthaufen, welcher für Tiere zugänglich ist (keine Schnellkomposter)
• Es hat einen Kies- oder Lesesteinhaufen
• Es hat einen naturnahen Teich oder Tümpel
• Einheimische Kletterpflanzen ranken sich an Bäumen oder Fassaden empor
www.umwelt-olten.ch |
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Nisthilfen kann man für Vögel, Wildbienen und Fledermäuse anbringen. Für Vögel gibt es eine ganze Reihe von Nisthilfen, am bekanntesten ist der Meisenkasten ( Lochgrösse 28 mm für Blaumeise, 32 mm für Kohlmeise). Wertvoll sind besonders jene Kästen, die auch gefährdeten Arten wie Wendehals (Typ Meisenkasten mit Lochgrösse 34 mm) oder Gartenrotschwanz (Kasten mit zwei ovalen Löchern) dienen. In Halbhöhlen brüten Hausrotschwanz, Bachstelze und Grauschnäpper. Auch der Mauersegler nimmt gerne Nisthilfen an. In der Nähe von bestehenden Kolonien siedeln sich auch Mehlschwalben gerne in Nisthilfen an.
www.bauen-tiere.ch
www.fledermausschutz.ch
www.wildtier.ch
www.vogelwarte.ch
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Pionierflächen sind kiesige oder sandige Lebensräume, für Spezialisten, auf denen sich Ruderalvegetation entwickeln kann.
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Randsteine bilden für Kleintiere wie Käfer, Amphibien oder Igel oft unüberwindbare Hindernisse. Es gibt aber Alternativen dazu, vor allem abgeflachte Abschlüsse von Strassen und Wegen. Wo senkrechte Randsteine bestehen oder unumgänglich sind, können mehrere Zentimeter breite, häufige Lücken eine Lösung sein oder das stellenweise überwuchern lassen mit Gras oder Polsterpflanzen.
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Regenwasser zu nutzen ist sinnvoll. Dabei ist aber darauf zu achten, dass möglichst wenig Schadstoffe in den Boden eingetragen werden: Der auf den Dächern abgelagerte Staub enthält in der Regel Schwermetalle und viele andere Schadstoffe. Bei Niederschlägen nach längeren Trockenperioden soll daher eine erste Menge Dachwasser in die Kanalisation abgeleitet und erst das nachfolgende Regenwasser als Giesswasser aufgefangen werden.
www.afuso.ch
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Schmetterlinge im Garten sind der Dank für die Bemühungen der Biogärtnerinnen und -gärtner. Wer Fenchel oder Rüebli zieht und stehen lässt, kann im September oft die Raupen der zweiten Generation des Schwalbenschwanzes entdecken. Wer sie in einem Schmetterlingskasten überwintern lässt (draussen!), kann mit Glück im Frühling das Schlüpfen der Falter beobachten. Schmetterlinge sind oft auf ganz bestimmte Futterpflanzen angewiesen, verschwindet diese Pflanze, verschwindet auch der Schmetterling. Eine Vielfalt an Wildpflanzen im Garten birgt die Chance, Schmetterlinge beobachten zu können.
www.schwalbenschwanz.ch |
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Schnecken können einem das Leben ganz schön schwer machen. Für ein Gärtner-Leben mit Schnecken gibt es verschiedene Strategien: Anbauen von Pflanzen, welche Schnecken nicht fressen, Schneckenzäune und andere Schneckenbarrieren, Einsammeln, Bodenbearbeitung auf schneckenunfreundlich umstellen, Ausbringen von Nematoden etc. Es gibt nun Schneckenkörner auf Eisenphospatbasis, welche ungiftig sind und gemäss Hilfsstoffliste des Fibl auch im biologischen Landbau unter Auflagen zugelassen sind. Ein Nachteil bleibt bei diesen Körnern: die schönen und unschädlichen Häuschenschnecken trifft es auch.
www.biocontrol.ch
www.fibl.ch
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Störungen sind in Gärten und Anlagen häufig, denn wir Menschen nutze sie ja hauptsächlich für uns. In grösseren Anlagen lassen sich aber die Besucherinnen und Besucher so lenken, dass weniger gestörte Bereiche entstehen, wo vielleicht sogar störungsempfindlichere Arten vorkommen können.
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Einheimische Sträucher sind wichtig für die unsere Insekten und Vögel. Sie blühen und tragen Früchte, einige davon können sogar in der Küche verwertet werden. Hier eine Auswahl an einheimischen Sträuchern, die sich für Gärten eignen: Haselstrauch, Hagebuche, Hundsrose, Vogelbeerbaum, Schwarzdorn, Weissdorn, Traubenkirsche, Roter Hornstrauch, Schwarzer Holunder, Pfaffenhütchen, Wolliger Schneeball, Gemeiner Schneeball, Gemeiner Kreuzdorn, Liguster. |
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Der Sträucherrückschnitt im richtigen Zeitpunkt ausgeführt, erspart Ärger und Arbeit. Im Siedlungsgebiet müssen die Trottoir- und Strassenprofile freigehalten werden. Die Stadtpolizei macht die Gartenbesitzerinnen im Sommer _ dann ist nämlich das Problem augenfällig - auf den Rückschnitt aufmerksam. Leider fällt der sommerliche Rückschnitt in die Brutperiode vieler Vögel. Deshalb ist es besser, die Sträucher in der Vegetationsruhe (März bis Winter) kräftig zurückzuschneiden, damit im Sommer während der Brutperiode nur ein leichter Eingriff nötig ist. Sträucher können auf den Stock gesetzt werden oder selektiv zurückgeschnitten werden. Nicht alle Sträucher ertragen die gleiche Behandlung.
www.birdlife.ch |
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Ein Sumpfgraben ist eine echte Alternative zu einem Gartenweiher. Ein Sumpfgraben hat keine offene Wasserfläche; das Wasser ist gebunden im Sumpf. Es ist ein idealer Standort für feuchteliebende Pflanzen wie Blutweiderich und Sumpfschwertlilie. Idealerweise wird der Sumpfgraben mit Regenwasser vom Dach gespiesen.
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Totholz, d.h alte, morsche Bäume, Äste und Reisig, stellt einen äusserst wichtigen Lebensraum dar. Nicht nur Vögel und Insekten, auch Moose, Flechten und Pilze sind auf totes Holz angewiesen. Im morschen, abgestorbenen Holz nisten ausgesprochene Spezialisten wie z.B. die blaue Holzbiene. Falten- und Holzwespen nagen bis zu 50 cm tiefe Gänge ins Altholz. Hier legen sie Kammern an, in denen dann die Eier abgelegt werden und sich die Larven entwickeln. Gerade die vielen Wildbienenarten spielen bei der Befruchtung unserer Obstgehölze und Wildpflanzen eine wichtige Rolle. Bock- und Borkenkäfer sind meist die ersten Bewohner im Totholz. Auch der selten gewordene Hirschkäfer braucht totes Holz zum Leben. Wenn ein Baum aus Sicherheitsgründen abgesägt werden muss, so sollte wenigstens einen Stumpf von etwa 2 Meter Höhe belassen oder das ganze Baumgerippe auf den Boden gelegt und so der Verrottung überlassen werden. Neben Käfern und Insekten werden auch Eidechsen und Blindschleichen im morschen Holz Unterschlupf suchen. Aufgestapelte Balken und abgesägte Äste bieten Wohnraum für Würmer und Schmetterlingspuppen. Reisighaufen und Äste können im Garten ruhig an einer Stelle liegen gelassen werden, wo sie nicht stören. Wenn der Haufen einigermassen regengeschützt liegt, wird er gern von Igeln als Kinderstube oder Winterquartier benutzt. Auch Kröten verkriechen sich gern über den Sommer in Reisighaufen. Manchmal wird so ein Haufen aus Reisig und Heckenschnittabfällen auch von einem Mauswiesel angenommen. Äste mit Dornen oder Stacheln bieten Schutz gegen ungebetene Eindringlinge wie z.B. Katzen.
www.totholz.ch |
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Trockenmauern werden ohne Mörtel gebaut, in dem unbehauene Steine so aufeinander geschichtet werden, dass eine stabile und schön aussehende Mauer entsteht. Sie prägten früher das Aussehen vieler Kulturlandschaften. Praxisorientierte Bauanleitungen der Stiftung Umwelt-Einsatz Schweiz sind unter www.umwelteinsatz.ch erhältlich.
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Unterhalt ist ein Schlüsselfaktor für Garten und Anlagen. Wichtig ist, der Natur die Möglichkeit zu geben, sich zu entwickeln. Deshalb sind Zeitpunkt und Art des Eingriffs entscheidend für die Ansiedlung und das Fortbestehen von Pflanzen und Tieren. Beim mechanischem Unterhalt kann aber auch viel zerstört werden. Motorsensen und andere Geräte mit schnell rotierenden Scheiben oder Fäden töten und verletzen Tiere _ oft ohne dass man es merkt. Gartenschere, Sichel und Sense sind viel besser. Der Einsatz von Mähern oder Sauggeräten, die das Mähgut sofort nach dem Schnitt aufnehmen, nehmen auch Kleintiere und Insekteneier auf. Auf grossen Wiesen keine Kreiselmäher und Mähaufbereiter, sondern Balkenmäher einsetzen.
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Verblühte Stauden sollen über den Winter stehen gelassen werden. Vögel können noch die Samen picken, der Distelfink zeigt sich auch in der Stadt. In ihren Stängeln überwintern die Larven und Eier von Insekten. Wenn sie im Frühling weggeräumt werden, sollte man sie noch an einem warmen Platz etwas liegen lassen, damit die Insekten schlüpfen können. |
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Vögel zu beobachten und ihnen im Frühling zu zuhören macht Freude. Es ist erstaunlich, wie viele Arten man in einem Garten beobachten kann, wenn man regelmässig Ausschau hält: Buntspecht, Hausrotschwanz, Kohl- und Blaumeise, Amsel, Mönchsgrasmücke, Bachstelze, Rotkehlchen, Zaunkönig, Gartenbaumläufer, Kleiber, Buchfink, Distelfink und Türkentaube sind nur einige der Vogelarten, die sich regelmässig in naturnahen Anlagen aufhalten.
www.vogelwarte.ch
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Wege und Plätze müssen nicht immer mit Asphalt versiegelt sein. Natursteine bilden Ritzen und ermöglichen damit dem Wasser zu versickern. Wo Unebenheiten sind, findet sich schnell auch Erde oder Sand - und damit sind die Voraussetzungen gegeben, dass eine Besiedlung stattfinden kann. Oft genügen zudem nur einzelne Steinplatten. Wertvoll sind auch Wege und Plätze, die einen wasserdurchlässigen Belag wie Feldwege haben. |
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Weidenhäuser erfreuen sich gerade in Anlagen und auf Spielplätzen immer grösserer Beliebtheit. Sie sind gründe Rückzugsräume für Kinder und verändern sich im Laufe der Jahreszeiten und der Jahre. Der Fantasie bezüglich Formen beim Bau von Weidenhäusern sind kaum Grenzen gesetzt. Stecklinge für Weidenhäuser erhält man von Kopfweiden. Am besten macht man Weidenhäuser im März/April. Die Stecklinge müssen gleich nach dem Schneiden gesetzt werden, damit sie wieder ausschlagen. In der ersten Zeit empfiehlt es sich zu wässern. |
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Weiher sind ein beliebtes Element von natur- und vogelfreundliche Gärten. Oft werden sie im Volksmund vereinfachend „Biotop" genannt, was eigentlich „Lebensrum" bedeutet. Schnell ziehen Sie auch Frösche und Kröten zum Laichen an und damit kann es Probleme geben, sei es mit dem Gequake im Frühling oder den Autos, die nicht auf die Laichzüge der Amphibien Rücksicht nehmen.
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Wasser lässt sich in Gärten und Anlagen ganz unterschiedlich einsetzen. Naturnah oder nach architektonisch strengeren Massstäben gestaltet: Wasser ist immer eine Bereicherung. Es muss nicht immer ein Weiher sein, interessant sind auch Tümpel, Gräben oder sogar nur Pfützen, die nicht das ganze Jahr über Wasser führen. Naturnahe Teiche sollen keine Steilufer und möglichst grosse, sanft ansteigende Flachwasserzonen haben. Bei grösseren Weihern empfiehlt sich eine mindestens 80 cm tiefe Stelle, wo Amphibien überwintern können.
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Wildbienen nehmen Holzblöcke mit Löchern oder hohle Stängel an. Es genügt, die Stängel von Holunder oder Forsythien in ca. 30 cm lange Stücke zu schneiden, zu einem Bürderli zusammenzubinden und an einem geschützten, sonnigen Ort zu deponieren. Hummeln benötigen Erdlöcher oder einen alten Sandhaufen.
www.wildbienen.de
www.wildbienen.info
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Winterfütterung von Vögeln wird heute aus der Sicht des Vogelschutzes höchstens in absoluten Notsituationen als nötig erachtet. Doch hat die Winterfütterung unabhängig vom naturschützerischen Aspekt eine grosse Bedeutung, weil sie einen engen direkten Kontakt zwischen uns Menschen (vor allem Kindern) und wildlebenden Tieren ermöglicht.
Damit die Winterfütterung den Vögeln nicht schadet, hier ein paar Regeln:
• Grundsätzlich nur im Winter füttern, bei Dauerfrost, bei Eisregen oder wenn eine geschlossene Schneedecke liegt. Ein vorzeitiges Füttern zur Eingewöhnung ist nicht nötig.
• Futter so anbieten, dass es nicht nass wird, vereist oder mit Kot verunreinigt werden kann: Häuschen mit witterungsgeschütztem Vorrat in Silo, Futtersäcklein, Fettring.
• Kein salziges Futter wie Speck oder Salzkartoffeln anbieten und auch kein Brot.
www.birdlife.ch
www.vogelwarte.ch
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Zäune müssen nicht aus Metall- oder behandelten Holzpfosten bestehen. Zur Abgrenzung von Grundstücken können auch Weidenzäune gesetzt werden. Die oben am Zaun abgeschnittenen Äste flechten wir am Fuss gleich wieder ein. Weidenzäune können individuell gestaltet werden. Sie benötigen wenig Platz, können radikal zurückgeschnitten werden, dienen Kinder als Lieferant von Stecken und Schnitzmaterial, können geflochten werden und sie verändern sich im Jahreslauf. Hecken aus Büschen, z.B. Heckenrosen, brauchen zwar mehr Platz als ein Metallzaun, sie sind dafür aber fantastische Lebensräume und können auch die Funktion der Abgrenzung übernehmen. Sprechen Sie sich mit Ihren Nachbarn ab, ob nicht ein lebender Zaun gesetzt werden könnte.
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23. Mai 2011
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