Stauden sind zwei- bis mehrjährige, unverholzte Pflanzen, welche jedes Jahr neu austreiben. Es gibt unzählige einheimische Staudenarten in den verschiedensten Farben, Formen und Grössen mit Blütezeiten von Vorfrühling bis Spätherbst. Manche Arten eignen sich besser für den Schatten, andere sind ausgesprochene Sonnenliebhaber.
Bei der Auswahl der gewünschten Stauden wird häufig nur auf die Kombination passender Blütenfarben geachtet. Dies ist allerdings nur eines von vielen Entscheidungskriterien. Wichtig sind auch die Standortansprüche der Pflanzen, also ihre Bedürfnisse an Licht, Feuchtigkeit und Boden. Fruchtstände zieren oft über viele Monate, teilweise auch über den Winter den Garten, während die Blütezeit meist nur von kurzer Dauer ist. Im geschickt bepflanzten Garten ergibt sich eine bunte Folge unterschiedlicher Blüten und sich ergänzender Blattstrukturen vom Vorfrühling bis zum Spätherbst.
Auch naturnah angepflanzte Balkone und Terrassen bilden einen wichtigen Trittstein inmitten des Siedlungsraumes. Die blühenden Wildstauden sind eine begehrte Nahrungsquelle und bieten zahlreichen Insekten wie Hummeln, Wildbienen und Schmetterlingen Nektar und Blütenpollen an. An ihren reifen Samen wird sich im Winter gerne das Rotkehlchen den Bauch vollschlagen. Eine Naturbeobachtung könnte nicht näher vor der Haustüre liegen!
Hier finden Sie eine Zusammenstellung von verschiedensten Wildstauden:
Blumenrasen für normale Böden (PDF 406 KB)
Saumpflanzen bei mageren, kalkhaltigen Böden (PDF 407 KB)
Saumpflanzen bei normalen, kalkhaltigen Böden (PDF 394 KB)
Wildstauden für den Balkon (PDF 394 KB) und Einlageblatt (PDF 148 KB)
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