Das Eichhörnchen hat nicht nur ein Nest. Es baut zwei oder drei, und jedes erfüllt einen bestimmten Zweck. Eines dient als Kinderzimmer, ein anderes als Versteck, das dritte als Schlafzimmer etc. Der Marder ist sein ärgster Fein. Um ihm zu entkommen, zögert das Eichhörnchen nicht lange und springt sogar aus zehn Metern Höhe in die Tiefe, um dann sicher auf einem anderen Baum oder auf dem Boden zu landen Obwohl der Marder auch sehr flink ist, kann er so etwas dem Eichhörnchen nicht nachmachen. Das Nest eines Eichhörnchens hat einen Durchmesser von 30-50 cm und liegt immer auf einer Astgabel. Es hat einen Haupteingang und einen Notausgang, der dicht am Stamm versteckt liegt. Das Nest ist ohne Zweifel bequem, aber dafür nicht sehr stabil. Das weiss sein Besitzer auch ganz genau, denn sobald ein Gewitter aufzieht, gerät es in grosse Aufregung. Das Ärmste fürchtet, dass der Sturm seinen zerbrechlichen Unterschlupf, den es in stundenlanger Arbeit gebaut hat, mit einem Windstoss zerstört.
Das Eichhörnchen kann an einem Tag bis zu 200 Zapfen aufknacken. Es frisst die Samenkörner, die sich unten am Schuppenansatz befinden. So knabbert es bis zu 40'000 Zapfen in einem Jahr.
Wenn man ein Eichhörnchen beobachtet, das zwischen den Ästen umherläuft, könnte man meinen, dass es die Hindernisse schon im Voraus kennt. Das stimmt auch. Sein "Radarsystem" besteht aus langen, sehr empfindlichen Haaren, die über seinen ganzen Körper und seine Pfoten verteilt sind. Wenn Gefahr droht, läuft das Eichhörnchen schnell aus die andere Seite des Baumstammes, weg von der Gefahr. Diese Taktik eignet sich hervorragend um Falken zu verwirren. Bei Mardern klappt es leider nicht!
Weitere Informationen zum Eichhörnchen finden Sie hier:
Eichhörnchen (Wikipedia)
Eichhörnchen (Natur-Lexikon.com)
Eichhörnchen (Tierporträt)
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