Höckerschwan - Cynus olor


Man könnte sich unsere Seen ohne die majestätische Gestalt des bei uns heimischen Schwans gar nicht vorstellen. Dieser ausgezeichnete Segler legt bisweilen grosse Strecken zurück, um auf nicht zugefrorenen Wasserflächen zu überwintern. Der Schwan ist vor allem Vegetarier und seine Nahrung besteht zur Hauptsache aus Wasserpflanzen; er ernährt sich aber auch von Weichtieren, Insekten, und Fischen ... wenn es ihm gelingt, sie zu erhaschen!


Er gehört zu den schwersten flugfähigen Vögeln. Die erste Erwähnung des Schwans in der Schweiz geht auf den 22. Dezember 1804 zurück; 1839 bekam die Stadt Genf vom Fürsten zur Fürstenberg ein Vogelpaar geschenkt. Diese wurden auf dem Genfersee ausgesetzt. Auch in Vevey bekamen ein Vogelpaar als Geschenk. 1981 gibt es 1604 Schwäne auf allen Gewässern (allein 1175 auf dem Genfersee). Die grossen, äusserst fruchtbaren Vögel haben auf unseren Seen und Flüssen keine Fressfeinde; zahlreiche Menschen sorgen für sie, und so werden sie immer ausreichend ernährt. Ihr Bestand ist so gross, dass sie mit der zeit lästig werden könnten.
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Die akustischen Möglichkeiten des Höckerschwans sind sehr beschränkt. Umso mehr spricht er mit seinem Körper, selbst, dass, wenn er bewegungslos dem Ufer oder schwimmend im Wasser ruht und einmal nicht alle Register seines grossen Repertoires an körpersprachlichen Zeichen zieht.
Für das Balz-, Paarungs- und Brutverhatlen ist das Weiss des Federkleid sehr wichtig. In der Brutzeit zeigt es schon von weitem an, dass ein Revier besitzt ist. Es hat Warnfunktion, die gerade deshalb sehr nachdrücklich ist, weil es farblich keinen geschlechterspezifischen Dimorphismus gibt. Die Schwänin "trägt" kein unauffäliges Schlichtkleid wie die Ente oder bestimmte Sägerarten. das Weiss der Schnwänin, die auf dem Nest brütet, leuchtet genau so auffällig wie das des männlichen Schwans.

Der Erpel legt zur Balzzeit auch kein eigenes Prachtkleid an. Sein Körper und der schwarz Höcker sind etwas kräftiger ausgebildet als bei der Schwänin. Dies sind die einzigen Unterschiedungsmerkmale zwischen den Geschlechtern. Ältere Brutpaare kommen immer wieder ins gleiche Nistgebiet zurück. Sie sind sehr ortstreu.

Weitere Infos über den Höckerschwan erhalten Sie unter folgendenen Links:


Höckerschwan (Vogelwarte Sempach)

Höckerschwan (Natur Lexikon)




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