Igel - Erinaceus europaeus


Seine Behausung ist nicht sonderlich anspruchsvoll. Er sucht sich natürliche Verstecke in Hecken, Gebüschen, an Waldrändern oder im lockeren Laub des Waldbodens. Tagsüber sieht man ihn kaum, da er ein ausgesprochenes Nachttier ist und die Mischfarbe seines Stachelkleids ihn gut schützt, wenn er in seinem zusammengescharrten Nest schläft. Manchmal bezieht er auch einen flachen Bau, der auf jeder Seite mit einem Ausgang versehen ist. Bei Einbruch der Dämmerung verlässt der Igel sein Nest und geht au Nahrungssuche. Sehr rasch bewegt er sich dabei nicht. Schnüffelnd und mit gespitzten Ohren sucht er seine Beute, da Geruch, Geschmack und Gehör sehr gut ausgebildet sind, der Sehsinn dagegen schlecht. Er jagt nur verhältnismässig langsame Tiere.
Wenn der Igel nach Geräusch, Geruch oder Sicht eine Gefahr wittetr, rollt er sich zu einer stacheligen Kugel zusammen. Zu diesem Zweck verkürzt er einen kräftigen Ringmuskel, der um den Rand seines Stachelkleides verläuft, zieht alle ungeschützten Teile ein (Kopf, Beine und Schwanz) und stellt seine nadelspitzen Stacheln auf. Somit sieht sich der Feind einem Stachelwald gegenüber, an dem er sich den Schnauz zersticht. Erst wenn der Igel merkt, dass sein Gegner sich entfernt hat, rollt er sich wieder auf.

Weitere Infos zum Igel erhalten Sie unter folgenden Links:

Igel (pro Igel))

Igel (Igelzentrum Zürich)

Igel (Wikipedia)




QUARTIERBEGEHUNG IM OKTOBER

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